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Der Praktikus

Die Themen: Warum es bei Credit Suisse ungemütlich wird, was Aryzta gebacken bekommt, was Swissquote vorhat und was die Volkswagen-Aktien besser macht als die Tesla-Titel.

«Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern.»
Indira Gandhi
indische Premierministerin (1917-1984)

Liebe Investorin, lieber Investor

Credit Suisse war bei Greensill also stets im Bilde über die Risiken. Das behauptet zumindest Lex Greensill, Ex-Milliardär und Mitentwickler der Supply-Chain-Finance-Fonds, die ihm und CS um die Ohren geflogen sind. Gemäss Bloomberg sagte Greensill vor Gericht, Credit Suisse sei zu jeder Zeit über die desaströsen Aussichten informiert gewesen, namentlich Risikochefin Lara Warner. CS-Chef Thomas Gottstein ist schon mal in Deckung gegangen, er habe höchstens einmal mit Greensill telefoniert, heisst es.

Warner soll Ende Oktober noch den Kredit von 140 Mio. $ an Greensill abgesegnet haben – gegen den Einspruch von Subalternen. CS erklärte am Dienstag, 50 Mio. $ zurückerhalten zu haben. Zur Liquidierung der 10 Mrd. $ schweren Fonds schweigt sie sich aus. Abgesehen von der raschen Ausschüttung von 3,7 Mrd. $ Cash ist über den Wert der anderen Assets im Fonds kaum etwas bekannt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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