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Der Praktikus vom 18. April 2018

Die Themen: Der Euro kostet bald wieder 1.20 Fr., wieder Widerstand bei GAM, LVMH beflügelt Uhrenaktien, Autoneum und die Staubsauger und der Forbo-VRP kauft zu.

«Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.»
Thornton Wilder
US-Schriftsteller (1897–1975)

Lieber Investor

Glauben Sie mir, auf lange Sicht lohnt es sich nicht, gegen den Franken zu wetten. Zum Beispiel kostete vor vierzig Jahren ein Pfund Sterling im Jahresmittel 3.42 Fr. der Dollar 1.79 Fr. Heute kosten beide ungefähr die Hälfte. Auch der Euro hatte seit der Einführung keine Chance. Unaufhörlich ist der Franken gestiegen.

Das heisst aber nicht, dass es nie andersherum läuft. Und zum Glück für unsere Exportwirtschaft und wohl auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist gerade so eine Phase. Der Franken ist gegenüber dem Euro schwach, aber gegenüber dem Dollar stark. Das zeigt mir, dass Investoren den Franken mehr in Bezug zum Euro sehen als zum Dollar. Und das ist ja richtig, schliesslich hat die SNB erst mit der Untergrenze die Aufwertung gegen den Euro verhindert und dann Abermilliarden von Euro gegen Franken gekauft, um den Kurs zu stützen.

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