Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 18. April 2020

Die Themen: die riskante Hoffnung in Gilead, Credit Suisse wird wieder geprüft, die Stadler-Manager verkaufen Aktien und die Spekulationen rund um Dufry.

«Überzeugungen sind ­gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.»
Friedrich Nietzsche
dt. Philosoph (1844 –1900)

Lieber Investor,

Es ist jetzt fast zwei Monate her, dass die Aktienbörsen ihren Corona-Absturz ­begonnen hatten. Innerhalb von vier ­Wochen hatten die wichtigsten Indizes bis Mitte März rund ein Drittel an Wert verloren. Zugegeben, auch mir wurde es zeitweise schwindelig, es ging tatsächlich sehr schnell bergab. Einige europäische Länder sprachen damals für ihre heimischen Börsen ein Verbot von Leerverkäufen aus. Das Argument gegen die Leer­verkäufe ist die Gefahr einer Ausverkaufsspirale: Fallende Preise sorgen dafür, dass etwa Hedge Funds ihre Risikolimits erreichen, Positionen abstossen müssen und die Preise damit weiter gedrückt werden.

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Leser-Kommentare

Paolo Martinoni 18.04.2020 - 09:19

Börsianer werden zunemehnd als unvernünftige Kleinkinder behandelt, die vor sich selbst geschützt werden müssen durch Papa-Staat und Mama-Notenbank: Mich ärgert diese zunemehnde Gängelung …