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Der Praktikus vom 18. Dezember

Die Themen: zwei verfrühte Weihnachtsgeschenke, eine Grossbank, ein minimales Volumen, ein seltsames Weko-Gerücht und ein Rückblick.

«Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.»
Joachim Ringelnatz
dt. Schriftsteller (1883–1934)

Lieber Investor

Die Politik beschert uns zwei frühe Weihnachtsgeschenke: den Wahlsieg von Boris Johnson und damit ein Ende der Unsicherheit, ob der Brexit wirklich kommt. Und die Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China, wie Sie hier lesen können. Doch ich bin mir nicht sicher, ob uns die Geschenke im kommenden Jahr weiterhin Freude bereiten. Die Märkte sind meiner Meinung: Die Kursgewinne spiegeln keine Euphorie und verpuffen langsam.

Boris scheint die neue Macht zu Kopf zu steigen, er geht den Brexit zu kompromisslos an. Und der Vertrag zwischen den zwei Supermächten ist trotz aller Ankündigungen noch nicht in trockenen Tüchern. Selbst wenn die Unterzeichnung wie geplant im Januar über die Bühne geht, werden viele Zölle bestehen bleiben. Der grösste Effekt wird erst einmal psychologisch sein.

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