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Der Praktikus vom 18. März 2020

Die Themen: AMS im perfekten Sturm, Alpiq und der höhere Preis, das «Buebentrickli» der Banken und die etwas andere GV.

«Man kann im Alter entweder weise werden oder verblöden. Die häufigste Form der Altersblödheit besteht darin, dass man sich für weise hält.»
Friedrich Torberg
österr. Schriftsteller (1908–1979)

Lieber Investor,

Sie erinnern sich vielleicht: Noch vor vier Wochen wunderte ich mich über die Schizophrenie an den Finanzmärkten. Die Börsen erklommen stetig neue Höchst, während der Goldpreis ebenfalls durch die Decke schoss. Nur einen Monat später hat sich das konjunkturelle Umfeld massiv verschlechtert – doch die Schizophrenie ist geblieben: Während Aktien keinen Boden finden, enttäuscht auch der sichere Hafen Gold mit Kursverlusten von rund 15% gegenüber Höchst.

Beispiellos ist dies nicht: Während der Finanzkrise 2008/09 sahen sich Investoren gezwungen, Vermögenswerte zu ­verkaufen, um Liquidität freizumachen – was temporär auch dem Goldpreis zusetzte. Sobald die Turbulenzen am Markt abebben, dürften sich angesichts niedriger Anleihenrenditen die Aussichten für das Edelmetall aber aufhellen.

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