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Der Praktikus vom 18. November 2017

Die Themen: der Junk-Bond-Hype, Übertreibung im Kunstmarkt, was man sich für 600 Mio. $ leisten kann, der Machtwechsel bei Leonteq, der Machtkampf bei Clariant und ein Rückschlag für Swiss Re.

«Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.»
Victor Hugo
Franz. Schriftsteller (1802-1885)

Lieber Investor

Ich weiss, gerade mit zunehmendem Alter sollte ich mich weniger aufregen, genau wie ich mich auch mehr bewegen sollte. Aber in der vergangenen Woche habe ich mich wieder so was von genervt.

Da war einmal der Junk-Bond-Hype. Sie haben das nicht mitgekriegt? Umso besser. Worauf ich mich beziehe, ist der Anstieg des Kreditaufschlags für Junk Bonds im US-Index um gut 60 Basispunkte auf 3,97% bis Mitte vergangener Woche; danach sank er wieder. Das Phänomen wurde breit aufgenommen und diskutiert. Dabei sind die Bewegungen in diesem riskanten Segment des Bondmarktes wenig überraschend. Allein im laufenden Jahr wurden Junk-Bond-Investoren zwei Mal nervös und begannen zu verkaufen. Als Resultat davon stiegen die Aufschläge in ähnlichem Ausmass wie jetzt. Die Ausweitung im März war gemessen in Basispunkten ungefähr gleich gross. Am Anfang des Jahres lag der Spread noch höher.

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