Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 18. November 2020

Die Themen: bei UBS bleibt alles beim Alten, käufige Zehnder Group, Ärger um Swiss Steel, abwarten mit Aryzta-Aktien und alternative Kursverläufe.

«Nichts verrät so sehr einen beschränkten und kleinlichen Geist wie die Geldgier.»
Marcus Tullius Cicero
röm. Staatsmann (106–43 v. Chr.)

Lieber Investor, 

Die Pandemie macht alles anders, nur bei UBS bleibt alles beim Alten, so scheint es. Verwaltungsratspräsident Axel Weber rühmt UBS, weil sie «das Geld gezielt in nachhaltige Bereiche leitet» und so «den fundamentalen Richtungswechsel finanziert». Bravo. Nichts von Nachhaltigkeit und Richtungswechsel wissen will Weber hingegen punkto CEO-Lohn.

Ralph Hamers, der neue Chef der Grossbank, darf offenbar mit dem gleichen Paket rechnen wie sein Vorgänger Sergio Ermotti, der letztes Jahr über 10 Mio. Fr. kassiert hat. Im Interview mit der NZZaS machte Weber auch deutlich, dass bei UBS weiterhin die Top-Löhne der US-Finanzindustrie als Referenzgrösse gelten und nicht die tieferen ­Vergütungssummen der europäischen Banken. Damit verpasst er eine – wohl seine wichtigste – Chance, in der Lohnfrage einen Nagel einzuschlagen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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