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Der Praktikus vom 19. Februar 2020

Die Themen: Apple bremst AMS, Schindler-Sorge übertrieben, Aussichten bei GAM, riskantes Spiel bei Hochdorf, Vifor von Skepsis eingeholt und IPO von Epic Suisse.

«Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.»
Marie von Ebner-Eschenbach
österr. Schriftstellerin (1830–1916)

Lieber Investor,

Man muss kaufen, wenn alle Angst haben, und ängstlich sein, wenn alle gierig sind. So wird Warren Buffett gerne zitiert. Gründe für Angst gibt es – immerhin kommt China nicht in die Gänge, viele Arbeiter sitzen zu Hause oder in Quarantäne fest. Apple wird nicht der letzte Konzern sein, der die Anleger in dieser Hinsicht negativ überrascht.

Aber wer gerne Schnäppchen kauft, wartet vergeblich auf den Ausverkauf. Private und Institutionelle bleiben engagiert. Die Fondsmanager haben ihre Cash-Positionen gar auf den niedrigsten Stand seit 2013 reduziert. Meiner Ansicht nach sind die Märkte schon besorgniserregend gelassen. Woher kommt die Gelassenheit? Ich habe einen Verdacht. Wieder einmal sollen die Notenbanken es richten. Niedrige Zinsen werden zwar realwirtschaftlich den Viruseffekt nicht voll ausgleichen. Aber Anleihen und Cash erscheinen immer unattraktiver. Und für Aktien gilt wieder das Prinzip TINA: There is no alternative.

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