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Der Praktikus vom 19. Oktober 2019

Die Themen: der Deutschland-Effekt, Implenia und der rote Pass, Aevis knausert mit Infos und Credit Suisse reagiert.

«Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt worden ist.»
Oscar Wilde
irischer Schriftsteller (1854–1900)

Lieber Investor

Erwarten Sie jetzt nicht von mir, dass ich Ihnen den Ausgang der National- und der Ständeratswahlen oder der Unterhausabstimmung zum Brexit vorhersage. Da warte ich lieber das Wochenende ab. Was mich aber seit einiger Zeit beschäftigt, ist der Abschwung in Deutschland. Bisher ist er an der Schweiz ja mehr oder weniger spurlos vorübergegangen. Doch schliesslich ist unser nördlicher Nachbar unser grösster Exportpartner. Das muss sich doch bemerkbar machen. Und siehe da – jetzt wird es auch hier ungemütlich.

Der Deutschland-Effekt

Noch ist zwar unklar, ob die deutsche Volkswirtschaft tatsächlich zwei Quartale geschrumpft ist: Erst Mitte November kommen neue Zahlen, anhand deren die Ökonomen wissen werden, ob sie von einer Rezession reden können. Gefühlt ist die deutsche Öffentlichkeit aber schon seit Mitte 2018 beunruhigt.

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Leser-Kommentare

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Stephan Zimmerli 18.10.2019 - 15:13

Das ist ja grotesk: hiermit hat sich die Implenia-Führung definitiv disqualifiziert und gehört abgewählt.
Eigentlich müsste der VR ja die Interessen der Aktionäre wahrnehmen – so zumindest sieht es das Gesetz vor. Hier ist der VR damit beschäftigt, die Aktionäre zu gängeln.
Ich weiss jedenfalls, wie ich an der a.o. GV stimmen werde.