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Der Praktikus vom 19. September 2020

Die Themen: die Kaufgelüste der SIX, Bubble auch bei den Kleinen, gute Zeichen für Julius Bär, Stadlers Pech und Pannen und Implenia kein Meisterstück.

«Der Wege, sich zu bereichern, gibt es viele – Sparsamkeit ist einer der besten.»
Francis Bacon
engl. Philosoph, Staatsmann (1561–1626)

Lieber Investor, 

Keine 24 Stunden durfte die Schweizer Börse SIX von Bella Italia träumen. Ihr am Donnerstag unterbreitetes Angebot, die Mailänder Börse zu übernehmen, war tags darauf schon obsolet. Die Eigentümerin – die Londoner Börse – will das Mailänder Geschäft lieber an die Euronext als an die Schweizer verkaufen. In Zürich trauert man.

Ich denke eher, dass das vielleicht gar nicht so schlecht ist für SIX. Klar, Wachstum ist für eine Börse wichtig, spielen Skaleneffekte doch gerade rund um den Handel mit Finanzprodukten eine ­wichtige Rolle. Ausserdem hätten sich die ­Geschäfte stellenweise ergänzt. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Stephan Zimmerli 18.09.2020 - 18:23

Implenia: ich bin selber engagiert und habe mich mächtig geärgert: der H1-Ausweis war eine Katastrophe und die Guidance-Bestätigung (neu ex Corona-Kosten) reine Augenwischerei.
Was der Markt davon hielt, hat man am nachfolgenden Sell-off gesehen.
Das Problem liegt klar ganz oben, beim Meister. Abwählen.