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Der Praktikus vom 2. Februar 2019

Die Themen: Unkonventionelle Notenbankpolitik wird konventionell, eine Stilfrage bei Lonza, ein Blick in die Welt der Kreditanalysten, Zweifel in Swatch Group, und was Unilever für Nestlé heisst.

«Ein Irrtum entsteht nicht durch einen Mangel an Wissen, sondern durch mangelndes Urteilsvermögen.»
John Locke
englischer Philosoph (1632-1704)

Lieber Investor

Die Bullen haben wieder Überhand, wenn ich mir die Renditen im Januar so anschaue. Und nun hat auch noch das Fed eine Pause bei den Zinserhöhungen eingeleitet. So sehr ich die Kraft des Marktes schätze, für mich sieht sehr stark danach aus, als ob die Notenbanker eingeknickt sind nach dem verlustreichen Schlussquartal 2018.  Dabei geht es ja nicht mehr nur um die Zinsen, die inzwischen bei 2,25 bis 2,5% stehen. Es geht auch um den Bilanzabbau, der vor kurzem noch auf Autopilot lief und jetzt offenbar «flexibel» gehandhabt werden soll. Unter dem Strich wirkt die Notenbankpolitik also wieder stimulierend.

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