Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 2. November 2019

Die Themen: Breakfast at Swatch Group, Meyer Burger und Peter V., nur einer will Geberit, knausrige Deutsche Bank und Jordans Zinsdiät.

«Das Gefährliche an den Dummköpfen ist, dass sie oft dasselbe denken wie die Gescheiten. Wie soll man sie da erkennen?»
Curzio Malaparte
italienischer Schriftsteller (1898-1957)

Lieber Investor

Was wäre, wenn … Es fasziniert mich, wie im Luxusgütersektor die Konsolidierung an Schwung gewonnen hat. Das Thema der Woche ist die angedachte Übernahme des Juweliers Tiffany durch LVMH. Hinter dem weltweit grössten Luxuskonzern steht der Franzose Bernard Arnault, der zweitreichste Mann der Welt. Mit der Übernahme würde LVMH im Schmuckwarenbereich Richemont als globale Nummer eins ablösen.

Breakfast at Swatch Group?

Regelmässige Leser dieser Kolumne müssten allein schon beim Namen Tiffany aufhorchen. Richtig, das ist jenes Unternehmen, mit dem Swatch Group vor langer Zeit erwog, eine jahrzehntelange Partnerschaft einzugehen. Das war 2007, und die Idee war, von Swatch Group produzierte Tiffany-Uhren auf den Markt zu bringen. Die Harmonie dauerte allerdings nicht lange, im Spätsommer 2011 brach Swatch-Group-CEO Nick Hayek das Experiment ab. Mehr noch: Er warf Tiffany vor, vertragsbrüchig geworden zu sein und zerrte den Juwelier vor Gericht.

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