Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 20. Dezember 2017

Die Themen: Private Equity Funds, eine verspätete Überraschung von Lindt, wenig Hoffnung auf Santhera, eine Warnung vor GLKB und der Manager des Jahres.

«Politiker und Journalisten teilen sich das Schicksal, dass sie heute über Dinge reden, die sie erst morgen ganz verstehen.»
Helmut Schmidt
Deutscher Kanzler (1918–2015)

Lieber Investor

Das ist eine grosse Zahl: 954 Mrd. $. Nein, es ist nicht die Summe eines neuen Wertschriftenkaufprogramms einer Zentralbank oder die Gesamtverschuldung eines Nationalstaats. Nein, es ist das Geld, das Private Equity Funds zur Verfügung haben. Der grösste Teil davon geht auf Buyout-Fonds zurück, also Funds, die ganze Unternehmen oder auch einzelne Sparten übernehmen.

Interessant ist deshalb die spontane Häufung von Übernahmen im Konsumsektor durch diese Finanzinvestoren. Nestlé verkauft zwei unbedeutende US-Getränkemarken an Private Equity Funds. Kurz vor dem Wochenende wurde zudem bekannt, dass der Konsumgüterkonzern Unilever sein Brotaufstrichportfolio für 6,8 Mrd. € an KKR veräussert, also an das wohl bekannteste Buyout-Institut der Welt, das die Hauptrolle im Buch «Barbarians at the Gate» spielt. Die Bieterkonkurrenz übrigens bestand einzig aus Private-Equity-Häusern.

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Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 19.12.2017 - 20:42

Sollen wir nun den Manager für das Jahr 2016 oder doch eher fürs 2017 wählen – siehe Umfrage ?

Clifford Padevit 20.12.2017 - 07:38

Oops, vielen Dank für den Hinweis. Soeben korrigiert.

Mischa Sidjanski 19.12.2017 - 21:49

Die Zeilen von Praktikus lese ich sehr, sehr gerne. Geschliffen fein und mit einem Auge zwinkernd…
Auch Ihm angenehme Weihnachtszeit!
Miša Sidjanski

Luzia Maria Froehli 19.12.2017 - 23:32

Lieber Praktikus, ich lese Ihre Kolumne seit Jahren, mi Freude, und dafuer bedanke ich mich. Frohe Festtage und einen guten Rutsch, das Boersenjahr 2018 wird bestimmt spannend !