Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 20. Februar 2019

Die Themen: Swatch Group und die «Swissness», Wiederholt sich die Geschichte mit Panalpina? Das irrsinnige Verbot von Leerverkäufen in Wirecard, und ein möglicher Doppelkampf bei Comet.

«Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder reinkommt.»
Karl Lagerfeld
dt.-frz. Modeschöpfer (1933-2019)

Lieber Investor

Zum Glück gibt es doch noch «das Ausland», sonst wäre es für den Uhrenkonzern Swatch Group nämlich schwierig, genügend Zifferblätter herzustellen. Gemäss einem bestätigten Bericht von «20 Minuten» haben einzelne Marken des mittleren Preissegments auf externe Lieferanten zurückgreifen müssen, die ihrerseits im Ausland entsprechende Kapazitäten anzapfen mussten. Ich habe kein Problem damit. Aber ich finde es darum bemerkenswert, weil ausgerechnet die Uhrenindustrie und an vorderster Front Swatch-Group-CEO und Hauptaktionär Nick Hayek für eine Erhöhung der Schwelle plädierten, ab der ein Produkt als «Swiss Made» gilt. Nun gut. Swatch Group ist sich der Wirkung durchaus bewusst und schickt gleich nach, dass sie die Kapazitäten ausbauen will, damit immer sämtliche Zifferblätter intern und in der Schweiz hergestellt werden. Ich halte Swatch Group, obwohl ich den Titeln seit den provisorischen Jahreszahlen vorsichtiger begegne.

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Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 20.02.2019 - 05:56
Mich überrascht der Vorschlag von Comet, Patrick Jany in den VR zu empfehlen. Als Aktionär erwarte ich im VR Leute die sich vehement für die Aktionäre einsetzen. Ich konnte in der Abwehrschlacht von Clariant vs White Tale jedoch absolut keine Aktion erkennen , in der Herr Jany sich für die Clariant Aktionäre einsetzte. Im Gegenteil, ich muss vermuten, dass CEO… Weiterlesen »