Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 20. November 2019

Die Themen: die acht Jahre von Ermotti, die Akquisitionskunst einer Privatbank, die robusten Uhrenhersteller, die Bremsklötze im Flugbetrieb, die Frage, ob Raiffeisen wie Migros ist, und das Saudi-Aramco-IPO.

«Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der nackten Wahrheit.»
Joseph Conrad
brit.-poln. Schriftsteller (1857–1924)

Lieber Investor

Sergio Ermotti hat sich in seinen acht Jahren als Chef von UBS unbestritten verdient gemacht. Der Umbau weg vom Investment Banking hin zur Vermögensverwaltung und der Aufbau eines soliden Kapitalpolsters sind seine grossen Leistungen. Doch der Aktienkurs der Grossbank bewegt sich in etwa dort, wo er zu Amtsbeginn Ermottis lag.

Kurzum: UBS hat weiterhin Probleme, wie Sie en détail hier nachlesen können. Es sind Probleme, die mit Pflästerlipolitik und einem weiteren Kostensparprogramm nicht behoben werden. Zunächst ist das Asset Management zu klein, es gehört verkauft bzw. mit einem starken Partner fusioniert.

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