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Der Praktikus vom 21. April 2018

Die Themen: Der Franken-Euro-Kurs ist wieder bei 1.20, LUKB hat gut gerechnet, Klumpenrisiko für Glarus, Achterbahnfahrt bei Swiss Life und Ceva muss für IPO Federn lassen.

«Seit ich Notenbanker geworden bin, habe ich gelernt, in grosser Zusammenhanglosigkeit zu murmeln. Wenn ich Ihnen über Gebühr klar erscheine, müssen Sie mich falsch verstanden haben.»
Alan Greenspan
Ehemaliger US-Notenbankchef (geb. 1926)

Lieber Investor

Der Euro kostet wieder 1.20 Fr. Damit ist der Franken zurück auf dem Niveau, das die Schweizerische Nationalbank bis zur Aufhebung der Eurountergrenze verteidigt hatte. Doch diesmal ist nicht die SNB für die Abwertung des Frankens verantwortlich, es sind die freien Marktkräfte. Das hat seinen Grund, schliesslich geht es der Eurozone wirtschaftlich so gut wie seit Jahren nicht mehr. Selbst wenn in Italien eurofeindliche Kräfte erstarkt sind und das Land derzeit keine Regierung hat, sorgt sich niemand mehr ernsthaft um ein Auseinanderbrechen des Euros. Und das EU-Austrittsvotum der Briten scheint die Union nicht gespalten, sondern vereint zu haben. Eine weitere Frankenabwertung wäre keine Überraschung, zumal die EZB dem Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik immer näher kommt und die Zinsen jetzt schon höher liegen als im Frankenraum.

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