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Der Praktikus vom 21. September 2019

Die Themen: SNB kommt den Banken entgegen, Straumann bleibt Nummer eins, besser spät als nie, unverschämte Kaltakquise und Sport und Musik.

«Politik ist eine grossartige Kunst. Sie kann die Menschen überzeugen, für das, was gestohlen wurde, zu bezahlen.»
AndrzeJ Majewski
poln. Publizist (1966)

Lieber Investor

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kommt den Banken beim Negativzins entgegen. Sie erhöht die Freigrenze. Auf nur noch rund 15% ihrer Sichteinlagen müssen die Institute ab November die Strafabgabe von 0,75% an die SNB zahlen. Der effektive durchschnittliche Zins, den sie der SNB abdrücken, liegt gemäss den Analysten von Raiffeisen neu bei –0,2%. Man möchte meinen das würde den Druck nehmen, uns Kunden diesen Negativzins weiterzureichen.

Weit gefehlt, nicht nur werden die Banken ihre Negativzinspolitik gegenüber den Kunden wohl nicht ändern, sondern manche Institute planen angeblich sogar weitere Negativzinsen. Als hätten die Schweizer Banken jemals freiwillig auf eine Gelegenheit verzichtet, etwas von unserem sauer verdienten Geld abzuzwacken. Und auch wenn die Negativzinsen heute nur auf höhere Barbestände erhoben werden: Die Gebühren sind in den vergangen Jahren für uns alle ab dem ersten Rappen gestiegen.

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Leser-Kommentare

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Kornelius Hug 20.09.2019 - 19:48

Kaltakquise, Cold Calls aus London kenne ich leider bestens. Solche Typen haben mich jahrelang! angerufen. Seit ich mir den Spass mache, konsequent Griechisch zu sprechen, hat die Frequenz erheblich abgenommen. Züritütsch hilft auch, wenn man kein Griechisch kann. 😉

Hanspeter Kauz-Amrein 23.09.2019 - 10:37

es geht hier nicht um „piccoli“ sondern um piccolos!