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Der Praktikus vom 22. Juli 2020

Die Themen: die US-Tech en miniature, die defensive Aryzta, die Tempo aufnehmende Comet und die untermauerte CS-Skepsis.

«Ein Geiziger kann nichts Nützlicheres und Besseres tun, als wenn er stirbt.»
Martin Luther
dt. Mönch, Theologieprofessor und Reformator (1483–1546)

Lieber Investor, 

Es gehört für Notenbanken mittlerweile zum guten Ton, quantitative Geldlockerung zu betreiben. Sie kaufen unvorstellbare Volumen von Wertpapieren an den Finanzmärkten und blähen ihre Bilanzen auf. Selbst in den Schwellenländern sind die Währungshüter in einen Kaufrausch verfallen. Dagegen sehen die globalen Kaufprogramme während der Finanzkrise zwergenhaft aus.

Das Geldmengenwachstum war in den USA – ausser zu Kriegszeiten – in den letzten 110 Jahren nie so hoch. Und das soll spurlos an der Weltwirtschaft und an den Märkten vorbeigehen? Kaum vorstellbar. Es ist fraglich, wo die Anleihen- und die Aktienindizes stünden, würden diese potenten Käufer nicht laufend die Notierungen nach oben drücken. Langsam frage ich mich, ob die Investoren, die sich auf Goldanlagen stürzen, nicht doch auf der richtigen Seite stehen.

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