Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 22. November 2017

Die Themen: Aryzta bittet zur GV in Dublin, subtile Kurspflege bei Swatch, das Opfer Sulzer, ein klares Nein zum E-Franken, eine neue Highlight und die frustrierten Fürsten bei der SIX.

«Man kennt in Deutschland den Liberalismus nicht mehr, aber man weiss ihn zu schmähen.»
Ludwig von Mises
österr.-amerikan. Ökonom (1881-1973)

Lieber Investor

Die Iren, man weiss es, sind immer für einen Spass zu haben. Sie sind lustig, sie sind fröhlich, zuvorkommend. Es sei denn, es geht ums Business. Da hört der Spass auf. Und wenn es um Aryzta geht, den Backwarenhersteller, dann ist ja vielen Anlegern das Lachen längst im Hals stecken geblieben. Neueste Episode des Unternehmens, das im Grunde auf Versöhnung aus sein sollte: Die Generalversammlung findet am 7. Dezember in Irlands Kapitale Dublin statt. Weshalb genau ein Unternehmen, dessen Sitz in Zürich ist (Statuten, Artikel 1) und dessen Aktien primär an der Schweizer Börse gehandelt werden, die GV nach Dublin verlegt? Ich weiss es nicht. Nur so viel: Der Präsident ist von da, und auch gleich der CEO. Zyniker werden einwenden, dass Dublin immerhin näher ist als Toronto, damals, im Jahr 2010. Seither fand die GV richtigerweise in Zürich statt.

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