Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 22. September 2018

Die Themen: Brabecks Erbe bei Nestlé, zu wenig Klarheit bei Adecco, neue Aktien im SPI, Bannstrahl trifft Basilea, Comet bietet Chancen, und IFRS regelt alles.

«Ich hasse es, jemandem Drogen, Alkohol, Gewalt oder Wahnsinn zu empfehlen, aber für mich hat es immer gut funktioniert.»
Hunter S. thompson
US-Journalist (1937–2005)

Lieber Investor

Nestlé wird zur Transaktionsmaschine. Diese Woche sind gleich zwei Änderungen im Geschäftsportfolio bekanntgeworden. Die spannendere betrifft Nestlé Skin Health. Mit 2,7 Mrd. Fr. Umsatz ist es die grösste Einheit, die seit dem Antritt von CEO Mark Schneider auf den Prüfstand kommt. Das zeigt mir, dass es Schneider mit dem Konzernumbau nicht nur ernst meint, sondern dass er sich auch durchsetzen kann.

Denn die nun hinterfragte Dermatologiesparte Skin Health ist eine Hinterlassenschaft seines Vorvorgängers, des langjährigen Nestlé-Steuermanns Peter Brabeck. Dieser hatte auf die Verknüpfung der Bereiche Nahrungsmittel und Pharma gesetzt. Die Idee hob aber nie ab. Im Fall Skin Health ging sie sogar gewaltig nach hinten los. Der Verkauf ist somit auch die Emanzipation vom vormaligen Übervater Brabeck (der übrigens immer noch als Chairman Emeritus auftaucht).

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