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Der Praktikus vom 23. Juni 2018

Die Themen: ein Höllentag für die Deutsche Bank, unberechenbare Bankaktien, steinzeitliche Personalpolitik bei Dormakaba, BKB will Cler, die Luxus-VRP, und Adidas und die deutsche WM-Elf.

«Gäbe es ein Volk von Göttern, so würde es sich demokratisch regieren. Eine so vollkommene Regierung passt für uns Menschen nicht.»
Jean-Jacques Rousseau
Genfer Philosoph (1712–1778)

Lieber Investor

Wenn man älter wird, hat man das Gefühl, vieles schon mal gesehen zu haben. Aber dann passiert etwas so Unglaubliches, dass man sein Alter vergisst. Genau so ist es mir gegangen, als ich diese Meldung von Bloomberg gelesen habe.

Die Deutsche-Bank-Tochter in den USA soll im ersten Quartal mindestens einen Höllentag im Trading erlebt haben. Gemäss einer Eingabe beim US-Regulator sei an einem nicht spezifizierten Tag der Verlust zwölfmal so hoch gewesen, wie ihn die Risikoparameter, gemessen am Value at Risk, eigentlich erwartet hätten. Da bleibt mir nur ein «Wow». Das ist ja nicht gerade gute Werbung für die Risikoabteilung, geschweige denn für die Handelsabteilung. Dieser Vorfall zeigt, wie unberechenbar der Markt ist und wie unberechenbar ergo Bankaktien sind.

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Leser-Kommentare

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Kornelius Hug 23.06.2018 - 07:34

Dass Sie über Bankaktien herfahren, ist gut nachvollziehbar, auch ich halte wenig davon. Ausnahme: Kanadische Banken. Mit ein paar Aktien der grossen Fünf bin ich über Jahre sehr gut gefahren. Hab ich einfach Glück gehabt, oder liegt mehr dahinter? Haben Sie eine Meinung über diese Banken?