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Der Praktikus vom 23. Oktober 2021

Die Themen: die respektable Nestlé und ihr Wasser, unfassbares CS-Gebaren, die neuen Bitcoinrisiken, SoftwareOne bald besser und die Verwirrungen des Lieblingspräsidenten und eines Zinsexperten.

«Die meiste Zeit habe ich nicht viel Spass. Den Rest der Zeit habe ich überhaupt keinen Spass.»
Woody Allen
amerik. Komiker u. Regisseur (geb. 1935)

Liebe Investorin, lieber Investor

Nestlé hat im dritten Quartal Preismacht unter Beweis gestellt. Die Dynamik bestätigt mich in der Einschätzung, dass die Aktien einfach in jedes Depot gehören. Wenig Neues gibt es derweil zum Wassergeschäft. Die Neuausrichtung schreitet global voran, mit Fokus auf Premium- und Mineralwassermarken. So wurden etwa in den USA regionale Quellwassermarken, das Geschäft mit aufbereitetem Flaschenwasser, abgestossen.

Gerade ist bekannt geworden, dass Nestlé die Marke Vittel nicht mehr über die deutsche Supermarktkette Lidl vertreiben will, ein wichtiger Kanal. Mit Vittel hatte Nestlé in den letzten Jahren vorrangig Ärger. Immer wieder gab es Vorwürfe, Vittel fördere in der gleichnamigen französischen Kleinstadt zu viel Wasser und senke so den Grundwasserspiegel. Angeblich steht der Rückzug von Lidl in keinem Zusammenhang mit dem Umweltthema in Vittel. Das ist schwer zu glauben, hält man sich Nestlés Bemühungen vor Augen, mit Henniez das Geschäft mit Naturschutz zu vereinen.

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