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Der Praktikus vom 24. Juli 2019

Die Themen: Das peinliche UBS-Gezwitscher, das Auftrumpfen von Baloise, der Auftragseingang von Meyer Burger, die gefürchtete Biosimilars-Konkurrenz und der turbulente Devisenmarkt.

«Man muss wissen, wie weit man zu weit gehen kann.»
Jean Cocteau
frz. Schriftsteller (1889–1963)

Lieber Investor

Die UBS hat sich im zweiten Quartal ansehnlich geschlagen – oder weniger schlecht als befürchtet, muss man richtig formulieren. Im Investment Banking lief es zwar ganz ordentlich, unschön ist aber zum Beispiel, dass es im wichtigen Global Wealth Management einen Nettogeldabfluss gab und die Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, wie Sie in der Analyse meines Kollegen Valentin Ade lesen können. Also besteht kein Grund für Euphorie.

Das zeigen nicht nur der Bericht selbst und die vorsichtigen Prognosen, sondern auch ein Blick auf den Aktienkurs. Die UBS-Valoren gewannen am Dienstag zwar 2,6%. Das liegt aber kaum über der Perfomance vergleichbarer Werte. Die Aktien von Credit Suisse,  Deutsche Bank und HSBC tendierten ähnlich, die Titel der französischen SocGen gewannen gar über 3%.

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