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Der Praktikus vom 24. März 2021

Die Themen: US-Nagelprobe für Schweizer Banken, das Trio der Notenbanken, die falschen Inflationssorgen, die Richemont-Fantasie und startbereite Börsenmäntel.

«Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld liesse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.»
Aristoteles Onassis
griech. Reeder (1906-1975)

Liebe Investorin, lieber Investor

Die US-Steuerbehörden wollen via Amtshilfe von 29 Schweizer Banken Kontodaten von US-Steuerpflichtigen sehen. Das Bankgeheimnis gegenüber dem Ausland existiert längst nicht mehr, und die Geldhäuser legen angeblich seit Jahren grosse Sorgfalt im Umgang mit US-Steuerpflichtigen an den Tag. Der erneute Fischzug der Amerikaner dürfte jetzt die Nagelprobe sein. Sollte dennoch ein Institut weiterhin zu Steuerflucht Hand bieten, dürfte eine Geldstrafe die geringste Sorge sein.

Zu den angefragten Banken gehören UBS und CS. UBS kann eine Geldstrafe im Berufungsprozess in Paris offenbar deutlich reduzieren. Die Pariser Staatsanwaltschaft fordert neu «mindestens 2 Mrd. €» wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Geldwäscherei. Dazu kommt 1 Mrd. €, die der französische Staat als Nebenkläger noch obendrauf verlangt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Peter W. Ulli 23.03.2021 - 20:25

Gerade Heute hat sich Geberit u. a. über die stark ansteigenden Rohmaterialpreise und auch Frachtpreise geäussert. Daher kann ich mich dem
Gedanken stark ansteigender Konsumentenpreise nicht entziehen. Jeder Investor sollte verschiede Szenarien im Auge behalten.