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Der Praktikus vom 24. November 2018

Die Themen: die offenen Fragen um Panalpina, die Börse versucht's mit Krypto, Sorgen um Italien, Apple macht's mit dem Preis, und Oerlikon sind jetzt günstig.

«Es muss einen Ausweg geben aus jenem Aberglauben, der immer meint, es muss einen Ausweg geben.»
Erich Fried
österreich.-brit. Schriftsteller (1921–1988)

Lieber Investor

Es scheint alles klar, aber es gibt viele offene Fragen rund um Panalpina. Der Rücktritt von Peter Ulber, Ex-CEO und derzeitiger Verwaltungsratspräsident, hat schon mal die Fantasie der Anleger angeregt – die Aktien haben diese Woche gut 10% zugelegt. Für mich ist jetzt die Frage, ob Panalpina übernommen wird.

Ulber, der auch im Führungsgremium des dominierenden Panalpina-Aktionärs, der Ernst-Göhner-Stiftung, sitzt, hat offenbar Avancen konsequent abgeblockt. Der Stiftungsrat soll gar nichts davon erfahren haben, was natürlich eine grobe Unterlassung wäre. Ob Panalpina nun allerdings einfacher zu haben ist, wird sich zeigen. Bis zur Generalversammlung im Mai ist Ulber eine lahme Ente und müsste in Übernahmefragen das Heft eigentlich an seinen Vize weitergeben. Dumm nur, dass der seinerseits den Stiftungsrat der Ernst-Göhner-Stiftung präsidiert und also möglicherweise auch geblockt hat. Schweizer Governance!

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