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Der Praktikus vom 24. Oktober 2020

Die Themen: Zinsumfeld gibt keinen Impuls für Goldmarkt, keine Träne um Bantleon, GAM im Abwärtssog, Cembra darf nicht abheben und die Schweiz im Unrecht bei Witwern.

«Aufpassen muss man auf Minister, die nichts ohne Geld machen können und auf Minister, die alles nur mit Geld machen wollen.»
Indira Gandhi
Premierministerin Indiens (1917-1984)

Lieber Investor, 

Vor zwei Wochen hat mein Kollege Alexander Trentin getitelt: «Der wichtigste Treiber für Gold fällt weg» – gemeint war, dass das Zinsumfeld im Moment keinen Impuls für den Goldmarkt gibt. Die These, dass der Preis für das Edelmetall deswegen vor sich hindümpeln wird, hat sich erfüllt. Seit Anfang Monat hat sich der Unzenpreis in enger Handelsbandbreite zwischen 1870 und 1930 $ bewegt.

Die Zinsen bleiben der wichtigste Treiber, denn die anderen oft herangezogenen Erklärungen für die Preisentwicklung spielen kaum eine Rolle. Weder haben die Unsicherheiten um die Pandemie und die näher rückenden US-Wahlen den Preis nach oben gedrückt, noch hat die aufgehellte Börsenstimmung den Anlegern das Gold madig gemacht. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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