Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 25. Mai 2022

Die Themen: wer an Krypto glaubt und wer nicht, wen Swiss Life nun im Visier hat, was bei Comet Langfristplanung heisst und wie es um die Beinfreiheit bei U-Blox steht.

«Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.»
Mahatma Gandhi
ind. Anwalt und Pazifist (1869–1948)

Liebe Investorin, lieber Investor

Wie viel sind Bitcoin & Co. wert? Diese Frage stellen sich derzeit zahlreiche Kryptoinvestoren, die seit dem Kurshöchst viel verloren haben. In einem Interview zeigte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde wenig optimistisch für Krypto: «Es ist nichts wert, es basiert auf nichts.»

Dabei arbeiten die Notenbanken – auch im Euroraum und in der Schweiz – selbst an digitalen Versionen ihrer Banknoten. Doch dieses Digitalgeld bleibt an das etablierte Finanzsystem gebunden, während Krypto sich als Alternative präsentiert.

Glaubensfrage Krypto

Und wie Lagarde kein Vertrauen in Bitcoin hat, äussern sich Kryptoanhänger verächtlich über die Fiat-Währungen, also die von Zentralbanken geschaffenen Zahlungsmittel. Das Argument für Bitcoin: Die Zahl von Bitcoin ist per Programmiercode begrenzt, während man Dollar und Euro ohne Limit schaffen kann und sie so stetig an Wert verlieren.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Werner Rellstab 24.05.2022 - 18:38
«Es ist nichts wert, es basiert auf nichts.» absolut korrekt. Das Argument der Begrenztheit ist sogar Bschiss, da die “Bitcoins” begrenzt sind, aber die kleinsten handelbaren Bruchteile nicht (1 Hundertmillonstel = eigentlicher Bitcoin, es gibt 2.3 Brd solche!) Also vermehrt sich Kryptos einfach von innen mit immer kleineren Bruchcoins, während reale Währungen sich äusserlich vermehren müssen. Aber das ist zu… Weiterlesen »