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Der Praktikus vom 26. Februar 2020

Die Themen: die Managerboni, der Reizverlust von Sunrise, die holprige Swissquote und die spekulativen Pharmawerte.

«Die anständigen Menschen arbeiten wegen des Ruhms und des Geldes. Die unanständigen wollen die Welt verändern und die Menschen erlösen.»
Marcel Reich-Ranicki
dt.-poln. Autor und Publizist (1920-2013)

Lieber Investor,

Auch mehr als zehn Jahre nach der Finanzkrise geistert in der Schweiz das Problem der zu grossen Banken umher – zu Recht, wie der Resolution-Bericht der Finma verdeutlicht. Zwar haben die hiesigen Institute viel unternommen, doch ausgeschlossen ist es nicht, dass in einer Krise der Steuerzahler in die Bresche springen muss. Zu UBS und Credit Suisse gesellen sich hier PostFinance, Raiffeisen und ZKB, die man im Notfall ebenso wenig bankrottgehen lassen kann, ohne gewaltige Verwerfungen im Finanzsystem zu riskieren.

Einige müssen nachbessern, urteilt die Finma. Es wird weiter an Notfall- und Abwicklungsplänen gewerkelt. Die werden allerdings nicht öffentlich. Wo ist das Problem? Die Begründung: Die Pläne rühren zu sehr an geheime Interna. Für mich nährt das den Verdacht, dass niemand eine Ahnung hat, wie das Too-big-to-fail-Problem zu lösen ist.

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