Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 27. April 2019

Tiefstapeln bei Grossbanken, die abenteuerliche UBS-Fusion, Alpiq steht GV-Ärger bevor, Kundert und Kutter im Comet-VR, Starbucks bekommt Konkurrenz aus China, und der SNB-Split ist Käse.

«Ich fühlte mich absolut frei geboren und absolut emanzipiert – schon als ich noch gar nicht wusste, was das ist. Mein oberstes Gebot war: niemals abhängig zu sein, nie-mals!»
Hannelore Elsner
Schauspielerin (1942 - 2019)

Lieber Investor

Wissen Sie, wie es Ihnen immer gelingt, die Leute positiv zu überraschen? Sie stapeln zuvor einfach unterirdisch tief. Das hat UBS-CEO Sergio Ermotti gemacht, als er Ende März vom «schlimmsten Erstquartal der jüngsten Geschichte» warnte. Die Analysten rissen sofort ihre Prognosen nach unten, auch die für Konkurrentin Credit Suisse.

Diese Woche nun präsentierten UBS und CS ihre Zahlen für die ersten drei Monate, und siehe da: So schlecht wie zuvor vom eigenen Chef gezeichnet, lief das Geschäft dann doch nicht. Prompt brüstet man sich nun am Paradeplatz, die Erwartungen im Markt übertroffen zu haben. Schönes Bubentrickli, Herr Ermotti!

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Leser-Kommentare

Willy Huber 29.04.2019 - 12:18
Was Stöhlker mit seinem Votum (Aktiensplit) eigentlich wollte, ist schleierhaft, auf alle Fälle unbedingt abzulehnen. Die SNB ist in Europa wohl noch die einzige unabhängige Zentralbank, und das soll auch so bleiben. In der EU sind die früher selbständigen Zentralbanken heute Befehlsempfänger (also nur noch ausführende Organe) der EZB; was Draghi verbricht und wozu das noch führen wird, ist sehr… Weiterlesen »