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Der Praktikus vom 29. August 2020

Die Themen: das Gezänk um die Vorsorge, High Noon bei Aryzta, CEO und Aktienbesitz und die Euphorie um Impfstoffaktien.

«Nicht immer ist das, was nachher kommt, Fortschritt.»
Alessandro Manzoni
ital. Schriftsteller (1785–1873)

Lieber Investor, 

Das Gezänk um den Zins, den Pensionskassen mindestens gutschreiben müssen, ist wieder losgegangen – und das betrifft auch Swiss Life, die als Dienstleister für gut 40 000 KMU und deren rund 0,5 Mio. Angestellte die schweizweit grösste Sammelpensionskasse führt. Nun schlägt die Fachkommission dem Bundesrat vor, den BVG-Mindestzins für 2021 von 1 auf 0,75% zu verringern.

Der Verband der Versicherungsunternehmen ist empört und verlangt, wegen der Zinsmalaise am Kapitalmarkt sei künftig höchstens 0,25% Pflichtzins festzulegen. Es sei ja eine Minimalvorgabe, die Vorsorgeeinrichtungen könnten den Erwerbstätigen auf den Pensionsguthaben je nach Anlageergebnis Ende 2021 auch einen höheren Zins ausrichten.

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