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Der Praktikus vom 29. Februar 2020

Die Themen: das Risiko bei Versicherern, das Anlageinstrument Bitcoin, die geizige K+N, wer bei Georg Fischer die Zeche zahlt und die Jahreszahlen von Zehnder.

«Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen.»
Ernest Hemingway
amerikan. Schriftsteller (1899–1961)

Lieber Investor,

Das Coronavirus hat den Schweizer Finanzplatz erreicht. Damit meine ich nicht die Banker bei Vontobel oder Julius Bär, die nach ihrer Rückkehr aus Asien oder Norditalien erst einmal zwei Wochen zu Hause in Quarantäne verbringen müssen. Covid-19 hat bereits Spuren im Tagesgeschäft der Banken und der Vermögensverwalter hinterlassen. Bei der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) etwa hat sich die Handelsfinanzierung verlangsamt. Auch die Privatbank EFG International beobachtet bei ihren Kunden derzeit weniger Lust auf Risiko.

Im internationalen Vergleich mag sich das noch nach wenig anhören, haben doch Grossbanken wie HSBC und Standard Chartered, die einen grossen Teil ihres Ertrags in Asien erwirtschaften, ihre Prognosen für dieses Jahr wegen des Virus nach unten korrigiert. Investoren trennten sich diese Woche in Scharen von ihren Finanzaktien. Branchenindizes in Europa und den USA haben seit Wochenbeginn jeweils rund 14% eingebüsst.

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