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Der Praktikus vom 29. Juni 2019

Die Themen: Die Börsenäquivalenz ist futsch, Mitleid mit CS, Machtspiele bei der BKB, bei Orell Füssli ging's rassig, Kaufinteresse an MCH, börsenrelevante Migros, und Nanos sind nichts für mich.

«Das Intimste der Intimsphäre ist das Geld. Wenn man weiss, wie viel Geld ein Mensch hat, weiss man von ihm fast alles.»
Salvador Dalí
spanischer Maler (1904–1989)

Lieber Investor

Börsenäquivalenz futsch. Alles kein Problem. Am Montag läuft der Handel mit Schweizer Aktien an der SIX wie geschmiert, mit überdurchschnittlich hohen Volumen und ohne Sand im Getriebe. Das zumindest scheint Konsens zu sein. Einmal davon abgesehen, dass sich Brüssel mit der Politik der Erpressung ein Armutszeugnis ausstellt und gleichzeitig ein Eigentor schiesst, habe ich gleichwohl ein mulmiges Gefühl. Ein Restrisiko bleibt.

Dass ab Montag, quasi von heute auf morgen, Aktien von Schweizer Unternehmen nicht mehr an EU-Handelsplätzen wie London, Frankfurt oder Paris gehandelt werden können, hat es noch nie gegeben. Grosse Volumen werden entweder nach Zürich oder anderen Plätzen ausserhalb der EU wandern müssen. Was tun als Anleger, falls es am Montag in Schweizer Aktien doch zu grösseren Verwerfungen kommt? Ruhig bleiben, würde ich vorschlagen, und die Eigendynamik des Systems nutzen. Gibt es deutliche Kursverluste, werde ich sicher nicht verkaufen, eher vielleicht mit Vorsicht zukaufen, und umgekehrt bei deutlichen Kursgewinnen mit derselben Vorsicht das eine oder andere Engagement reduzieren.

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