Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 3. Dezember 2016

Die Themen: unbeliebte Anlagen, Iren im Aryzta-VR, mehr Streubesitz bei KTM, leiden mit Lindt und ein grosser Schritt bei Meyer Burger.

«Oft ist das Wissen, dass man etwas kaufen könnte, befriedigender, als es wirklich zu erwerben.»
Oswald Grübel
Ex-CEO, UBS und Credit Suisse (*1943)

Lieber Investor

Es ist wieder so weit. Zu Dutzenden präsentieren die Banken ihren Ausblick auf das kommende Anlagejahr. Sie verraten, auf welche Anlageklassen, welche Sektoren und Länder sie setzen und welche sie meiden. Ich lese die Ausblickberichte immer gern, denn ich möchte wissen, was die Konsensmeinung ist.

Mal ehrlich – wir sind ja hier unter uns: Wenn sich unter den Banken eine Konsensmeinung bildet, lohnt es sich selten, darauf zu setzen. Als Contrarian interessiert mich viel eher, was niemand mag. Lassen Sie mich Ihnen dazu ein Beispiel geben. Vor einem Jahr waren die unbeliebtesten Themen unter den Bankstrategen: Gold, Emerging Markets wie Brasilien und Russland sowie Öl- und Rohstoffaktien. Niemand wollte davon etwas wissen. Und welches waren im Jahr 2016 die besten Performer? Richtig: genau diese. Die Aktiensektoren Öl und Grundstoffe haben seit Anfang Jahr in Dollar 20% gewonnen. Russland und Brasilien führen das Tableau unter den Länderindizes an. Und Gold gewann im Jahresverlauf zeitweise fast 30%.

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