Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 3. Februar 2021

Die Themen: falsche Fantasie für Swiss Re, verlorene Zeit für Clariant, die Querelen der Swiss Steel, Chancen für LafargeHolcim und Coronarisiken für Vifor.

«Die Berühmtheit ­mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.»
Heiner Geissler
deutscher Politiker (1930–2017)

Lieber Investor, 

So mancher Anleger dürfte nun wieder vermehrt auf die Dividendenrendite von Schweizer Aktien schauen, denn die Ausschüttungssaison naht. Details hierzu können Sie hier lesen. Spitzenreiter hierzulande ist – wie so oft – Swiss Re, mit einer Rendite von mehr als 7%. Das klingt natürlich verlockend. Doch wer auf diese Rendite aus ist, muss damit leben, dass beim Aktienkurs des Rückversicherers als solches wenig bis nichts zu holen ist. So war es zumindest in den vergangenen Jahren. Und ich sehe bis auf weiteres nichts, was daran etwas ändern könnte.

Falsche Fantasie für Swiss Re

Der Optimismus, den das Management am Investorentag im November verbreitet hat, ist an der Börse bereits Schnee von gestern. Der Markt, wie auch ich, traut der Sache – höhere Prämien – nicht so recht. Die aktuelle Ausschüttung geht zudem zulasten der Reserven. Das ist ein schlechtes Zeichen. Denn die Risiken bleiben, mit Naturkatastrophen, Covid-Langfristfolgen oder der Zinsflaute. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Sibyl Kade 02.02.2021 - 17:58
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe diesen Artikel hier gelesen, wie auch den Artikel “«Greifensee-Brief» unter den Hammer” (oben blau markiert). Meine Fragen dazu: Sind das alleine die Briefmarken, die diesen Wert erzielt haben oder ist das die Kombination von diesem Brief oder Briefumschlag und den Briefmarken? Was genau macht hier diesen hohen Preis aus? Besten Dank für Aufklärung… Weiterlesen »