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Der Praktikus vom 3. November 2021

Die Themen: wo sich Skan einpendelt, wer Swiss Re auch gut findet, Stadlers Juristerei, wovor Implenia nicht warnt und Token-Betrug leicht gemacht.

«Der Takt der Frechheit besteht darin, zu wissen, bis zu welchem Punkt man zu weit gehen kann.»
Jean Cocteau
frz. Autor und Regisseur (1889–1963)

Liebe Investorin, lieber Investor 

Das habe ich gehörig unterschätzt – entweder den Risikoappetit und den Heisshunger der Investoren oder das Potenzial von Skan. Auf jeden Fall ist der Start des Börsenneulings vergangene Woche weit besser ausgefallen, als ich es ohnehin erwartet hatte.

Weil der Emissionspreis für die Aktien des Herstellers medizinischer Isolatoren mit 54 Fr. am oberen Ende der anfänglichen Bandbreite angesetzt wurde, gelangte ich zum Schluss, das unmittelbare Aufwärtspotenzial sei eingeschränkt. Ein Fehlschluss: Nach Handelsbeginn verteuerten sich die Titel im Nu fast 40% und halten sich seitdem klar über 70 Fr.

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Leser-Kommentare

Markus Thalmann 03.11.2021 - 13:50
Gedanken zur Skan-Emission: Die meisten Banken (exkl. CS und Vontobel) haben keine Zuteilung erhalten. Bei der erstgenannten unterhalte ich seit 1984 Beziehungen. Meine Anfrage, wie hoch die Zuteilungsrate ausfallen würde, wurde mit ‘10%’ beanwortet. So zeichnete ich 1’000 Aktien (mehr liess mein Cash-Bestand nicht zu.), wurde aber mit Null abgespeist. Ich denke, dass ein Grossteil selbst bei der Grossbank blieb,… Weiterlesen »