Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 3. September 2016

Die Themen: Lärm an den Finanzmärkten, die Perle VAT, Potenzial in Galenica und ein fader Nachgeschmack bei Gategroup.

«Alles in allem kostet es mehr Mühe, Geld zu bewahren, als es zu erwerben.»
Michel de Montaigne
franz. Philosoph und Essayist (1532–1599)

Lieber Investor

Am Freitagnachmittag geschah an den Finanzmärkten genau das, was ich nicht wollte: Um 14.30 Uhr lief ein lauwarmer US-Arbeitsmarktbericht über den Ticker. 151 000 Stellen schaffte die US-Wirtschaft im August. Weniger als erwartet, aber nicht dramatisch wenig. Das bedeutet, das unsägliche Werweissen über das Ob und Wann der nächsten Zinserhöhung geht weiter.

Machen Sie’s wie ich: Ignorieren Sie das Geplapper der Ökonomen, ob das Fed nun am 21. September, im Dezember oder gar nicht die Zinsen erhöhen wird. Das ist alles Lärm. Momentan werden die Börsen aufwärts getrieben, immer mehr Investoren folgen dem Tina-Ansatz: There is no alternative (zu Aktien). Ver­glichen mit dem absurd überteuerten Bondmarkt ist das auch korrekt – weshalb mein langfristig ausgerichtetes Portfolio aus gut 50% Aktien, etwa 40% Cash und 5 bis 10% Gold besteht.

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