Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 31. August 2019

Die Themen: Schweizer Grossbanken in den Schlagzeilen, Sunrise-Skepsis aus Kanada, das geschickte Vorgehen von Temenos, Vorlieben für Givaudan und ultralange Staatsanleihen.

«Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.»
Johann Wolfgang von Goethe
dt. Dichter (1749–1832)

Lieber Investor

Bei den Schweizer Grossbanken läuft gerade so einiges. Credit Suisse reorganisiert, UBS beruft neue Leute in die Geschäftsleitung. Was das jeweils für die Aktien der beiden Grossbanken heisst, ist schwer zu sagen, ausser, dass es wohl keine schnelle Erholung geben wird.

Dass in der UBS neue Kräfte kommen, ist – mit Blick auf eine Planung der Nachfolge von CEO Sergio Ermotti – durchaus ein Plus. Doch die anhaltenden Rezessionsrisiken bremsen bis auf Weiteres die Kursfantasie, und das Niedrigzins-regime wird den Banken weiterhin Kopfschmerzen bereiten. Christine Lagarde, die im November EZB-Präsidentin werden soll, hat ja gerade erklärt, die extrem lockere Geldpolitik werde Bestand haben.

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