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Der Praktikus vom 31. Januar 2018

Die Themen: die Peinlichkeiten am Wef, die Lehren aus Madoff, das Wachstumswunder bei Swatch Group, und S+B und der Asco-Deal.

«Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.»
Mahatma Gandhi
Indischer Friedensaktivist (1869-1948)

Lieber Investor

Wow, hat es am World Economic Forum letzte Woche viele Peinlichkeiten gegeben. Das waren nicht zuletzt Journalisten, die ums Verrecken mit ihrem Smartphone ein Bildli von US-Präsident Donald Trump schiessen wollten, ganz zu schweigen von dem PR-Stunt des «Blick»-Chefredaktors, der eine Ausgabe mit dem Bild Trumps auf der Frontseite unterschreiben lassen wollte.

Es kommt der Austausch von Peinlichkeiten an einem Abendessen des Präsidenten mit zahlreichen europäischen Unternehmenschefs hinzu. Das meiste, was Trump zu sagen wusste, war «Fantastic job you’ve done. Thank you», «That’s good» oder «Great job». Die Konzernchefs sahen vor dieser Kulisse extrem schwach aus, wie Schulbuben, die sich bei einem Lehrer beliebt machen möchten. Aus der Schweiz waren die Chefs von Nestlé, ABB und Novartis vertreten. Und Nestlé-Chef Mark Schneider hielt es für nötig zu erwähnen, dass Nestlé von zwei Amerikanern mitgegründet wurde. Was wohl Henri Nestlé dazu sagen würde?

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