Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 31. Oktober 2018

Die Themen: Geberit hat's erwischt, die Wunderpille von Roche, das CS-Quartal ohne Thiam, Alpiq baut (wieder) um, und die teuren Strategiefonds.

«Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.»
George Bernard Shaw
irischer Schriftsteller (1856–1950)

Lieber Investor

Jetzt hat es auch Geberit erwischt. Der Sanitärtechniker hat die Erwartungen der Analysten mit den Zahlen für die ersten neun Monate verfehlt und wurde dafür an der Börse ziemlich deutlich zurechtgestutzt. Ähnliches ist anderen Schweizer Unternehmen in den vergangenen Wochen passiert, etwa dem Elektrotechnik- und Automationskonzern ABB. Und im Ausland ist die Nervosität der Anleger ebenfalls gross. Die Reaktionen auf die Quartalsberichte sind sowohl in den USA als auch in Europa vergleichsweise negativ ausgefallen. Im Fall von Geberit dürfte der Rückschlag übertrieben sein. Aus meiner Sicht bieten die Aktien weiterhin viel Anlagequalität, auch wegen der Dividende. Die Bewertung ist historisch eher günstig. Generell ist der Markt für Bauausrüster aber momentan nicht der einfachste. Ich warte deshalb mit dem Aufbau grösserer Positionen noch ab und kaufe selektiv zu.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.