Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 31. Oktober 2020

Die Themen: eindimensionale Swatch Group, Hildebrand pokert, zu viel des Guten bei Ermotti, mutlose Swisscom, Affentrangers Implenia-Erbe und Condor bald in Züri.

«Es ist schon ein grosser Trost bei Wahlen, dass von mehreren Kandidaten immer nur einer gewählt werden kann!»
Mark Twain
amerikan. Schriftsteller (1835–1910)

Lieber Investor, 

Die zweite Coronawelle macht es nicht einfacher, in Aktien zu investieren. Meine Kollegen präsentieren ihre Ideen hier. Ich möchte an dieser Stelle Swatch Group ins Spiel bringen. Ich muss gestehen, ihr Aufwärtstrend war von kurzer Dauer. Sie notieren wieder nahe dem Niveau von Ende Mai. Damals sah die Welt noch rosiger aus, jetzt geht es überall in Europa wieder um Lockdowns.

Diese Investorensicht ist bei Swatch Group aber zu eindimensional, für mich bleiben die Aktien ein Kauf. Immerhin erzielt der Uhrenhersteller ein Drittel ­seines Umsatzes in China, wo die Geschäfte je länger, je besser laufen. Leider publiziert er keine Quartalszahlen, die gerade jetzt wichtige Hinweise gäben. Umso genauer schaue ich mir am ­nächsten Freitag die Halbjahreszahlen von Richemont an. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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