Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 5. Mai 2018

Die Themen: zum Konsens unter Analysten, das Warten auf Softbank, die Arroganz von Elon Musk, eine Blamage für Meyer Burger und Kreativität am falschen Ort.

«Man sollte es nicht für möglich halten, aber auch die Tugenden müssen ihre Grenzen haben.»
Immanuel Kant
dt. Philosoph (1724–1804)

Lieber Investor

Wie Sie wissen, bin ich der festen Überzeugung, dass niemand die Zukunft vorhersagen kann. Dennoch versuchen sich in den Analyseabteilungen vieler Finanzhäuser Heerscharen von Strategen in dieser Disziplin, und ich verfolge ihre Prognosen aufmerksam. Nicht, dass ich danach handeln würde. Spannend wird es, wenn sich ein einhelliger Konsens bildet – weil dann oft das Gegenteil eintritt.

So geschehen mit Schwellenländeranlagen. In der vierteljährlichen Asset-Allocation-Umfrage der FuW waren Anleihen aus Emerging Markets die beliebteste Anlageklasse überhaupt. Glücklich wurden Investoren damit nicht – seit Anfang Jahr hat von den wichtigsten Anlagen nur der SMI schlechter abgeschnitten. Auf den Schwellenländern lasten anziehende US-Zinsen und der steigende Dollar.

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Leser-Kommentare

Ernst J. Marliany 05.05.2018 - 09:44
Es muß eine faire Aufteilung eines Gewinns „zwischen Kapital und Arbeit“ geben, kein Zweifel! Aber ebenso gilt, daß ein Management aus nichts anderem besteht als aus den „Arbeitern und Angestellten“ der Aktionäre! Die unmoralische und verantwortungslose Selbstbedienungsmentalität, die sich in langer Zeit durch die „Netzwerkbildungen“ der vereinigten Interessenten auf den Führungsebenen der Unternehmen ausgebreitet zu haben scheint, hätte seitens der… Weiterlesen »