Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 7. Februar 2018

Die Themen: Leonteqs Visionen, Roches schlechter Deal, keine Nasensprays für Nestlé und die nervenaufreibenden Bewegungen im Aktionariat von Dufry.

«in Börsenmann liegt in hohem Fieber. Er fragt die Krankenschwester, wie hoch die Temperatur sei. ‹41 Grad›, antwortet die Schwester tiefernst. ‹Gut›, sagt der Kranke, ‹bei 42 verkaufen Sie!»
James William Fulbright
US-Senator (1905-1995)

Lieber Investor

Nun ist sie also da, die Korrektur an der Börse. Endlich – müsste man beifügen. Denn so konnte es einfach nicht weitergehen, auch wenn derzeit alle vom globalen synchronen Wirtschaftsaufschwung reden. Zu sorglos waren die Investoren geworden. Viel zu schnell waren die Kurse in den vergangenen Monaten gestiegen, und das praktische ohne Schwankungen, was die Anleger zusätzlich eingelullt hat.

Doch jetzt haben Inflationsängste und steigende Bondrenditen die überteuerten Aktienbörsen zu Fall gebracht. Und ich muss zugeben, das Ausmass und das Tempo des Ausverkaufs haben selbst mich etwas überrascht. Fast 5% Tagesverlust im Dow Jones Industrial oder 7% in zwei Tagen im Nikkei, das ist starker Tobak. Doch genau für solche unverhofften Gelegenheiten halte ich ein Cash-Polster. Es erlaubt mir, bei niedrigeren Kursen zuzukaufen. Das mache ich nun bei soliden Werten wie Nestlé, Novartis und – trotz Abschreiber – Roche.

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