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Der Praktikus vom 7. Juli 2021

Die Themen: Chinas langer Arm zu den US-Börsen, die Spielverderber bei Burckhardt, eine Verschnaufpause für Meier Tobler, Ruckelei für Zur Rose, und der Vatikan in Lenzburg.

«Die menschliche Dummheit besteht nicht darin, dass man keine Ideen hat, sondern dass man dumme Ideen hat.»
Henry de Montherlant
franz. Schriftsteller (1895–1972)

Liebe Investorin, lieber Investor

Chinas Technologieunternehmen wachsen rasant und machen einen grossen Teil des dortigen Aktienmarktes aus. Ausländische Anleger – darunter auch ich – kaufen solche Titel gerne mal an amerikanischen Börsen. Doch seit einigen Monaten bereitet der Tech-Sektor Kopfschmerzen, und schuld daran ist Peking. Die neuesten Opfer sind der chinesische Uber-Rivale Didi und zwei weitere Onlinefirmen.

Seit November 2020 dreht China an der Regulierungsschraube – angefangen hat es mit der abrupt gestoppten Neukotierung (IPO) des Fintechs Ant. Seitdem hagelt es Untersuchungen und Strafen. Den drei nun ins Fadenkreuz gekommenen Anbietern wurde vorerst die Aufnahme neuer Nutzer untersagt. Der offizielle Grund sind «Risiken bei der Datensicherheit». Offensichtlich hat man aber vielmehr die Unternehmen auf dem Kieker, einfach weil sie alle kürzlich ihre Aktien an US-Börsen platziert haben.

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Leser-Kommentare

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Andreas Ochsenbein 07.07.2021 - 17:41

Zu China bzw. Interventionen bei Alibaba, Ant, etc. ein sehr interessantes Interview (wo man es nicht erwartet hätte): http://www.focus.de/finanzen/rene_will_rendite/interview-mit-frank-siren-chinas-ganze-staerke-an-einem-ort-ich-habe-die-zukunft-gesehen_id_13362206.html