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Der Praktikus vom 7. Mai 2022

Die Themen: die Suche nach dem richtigen Split, das ganz spezielle Produkt der Swisscom, die Vergütungspolitik von Meyer Burger, warum Adecco Besserung gelobt und Neues von der SNB.

«Abrüstung mit Frieden zu verwechseln, ist ein schwerer Fehler.»
Winston Churchill
brit. Premierminister (1874–1965)

Liebe Investorin, lieber Investor

Auch nach einer guten Woche habe ich mich noch nicht ganz an den Aktiensplit von Georg Fischer im Verhältnis eins zu zwanzig gewöhnt. Kurse um 50 Fr. sind für meinen nicht mehr ganz jungen Kopf alles Mögliche, aber nicht GF. Nach wie vor erwische ich mich dabei, wie ich in die alte Notiz umrechne. Bin ich der Einzige, oder geht es Ihnen ähnlich?

Falls ja, frage ich mich, ob das der Einschätzung der Performance – und damit auch dem Handel in den Titeln – nicht eher schadet. Der Split soll den Handel mit GF-Aktien für Kleinanleger erleichtern, lautet die Begründung des Unternehmens. Zumindest auf dem Niveau von 1000 Fr. das Stück, auf dem Georg Fischer zuletzt notierten, kann man das so oder so sehen.

Der richtige Split

Ich selbst halte von solchen Übungen in der Regel nicht allzu viel, zumal sie auf die Kursentwicklung kaum einen nachhaltigen Einfluss haben. Und was Georg Fischer betrifft, warum nicht im Verhältnis eins zu zehn splitten? Auch rund 100 Fr. je Aktie würden es Kleinanlegern leichter machen – und anderen, an das alte Niveau gewohnten Aktionären wie mir ebenfalls.

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