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Der Praktikus vom 7. September 2019

Die Themen: grosse Sportereignisse, klägliche Bankaktien, SIG-Investor macht Kasse, BKW auf dem Prüfstand und Schindlers alte Zöpfe

«Bei den regierenden Klassen Englands kann man jede politische Reform durchsetzen, wenn sie so ausgeführt wird, dass alles beim Alten bleibt.»
George Bernard Shaw
irischer Schriftsteller (1856–1950)

Lieber Investor

Wenn nächstes Jahr wieder grosse Sportereignisse auf der Welt stattfinden, dürfen wir uns in der Schweiz freuen. Leider nicht unter sportlichem, aber immerhin volkswirtschaftlichem Aspekt. Zumindest auf den ersten Blick und auf dem Papier. 2020 stehen die Fussball-EM und die Olympischen Sommerspiele in Tokio an. Und solche Events lassen kurioserweise die Wirtschaftsleistung der Eidgenossenschaft anschwellen, wie Sie hier lesen können.

Der Grund liegt aber nicht darin, dass wir alle etwa mehr arbeiten. Nein, es liegt an den Lizenzeinnahmen, die nach solchen Events – alle zwei Jahre – in die Schweiz fliessen. Denn hierzulande sitzen Uefa, Fifa und das IOC. So kam es dazu, dass die Schweizer Wirtschaft während der jüngsten Winterspiele in Südkorea und der Fussball-WM im ersten und im zweiten Quartal 2018 statt um 0,66 respektive 0,45% offiziell viel stärker gewachsen ist, und zwar um 1,02 und 0,82%. Jedes Mal machte der Unterschied also rund 0,4 Prozentpunkte aus.

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Leser-Kommentare

Thomas Bornhauser 09.09.2019 - 18:33
Einmal mehr ein lesenswerter “Praktikus” – dafür mein herzlicher Dank! Schade nur, dass diesmal im Texteinstieg ein ziemlich happiger inhaltlicher Fehler steckt. Denn die Schweiz wird im nächsten Jahr sehr wohl im internationalen Sportfokus stehen. Konkret werden im Frühling 2020 in Zürich und Lausanne die Eishockey-Weltmeisterschaften ausgetragen. Die so generierten Lizenzeinnahmen sind zwar weniger gross als etwa im Fussball. Aber… Weiterlesen »