Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 8. April 2020

Die Themen: die Sache mit dem Bitcoin, die Vergütungspolitik der UBS, die GV-Traktanden bei Helvetia, das Nein zu Relief Therapeutics und der Gradmesser aus Luzern.

«Das ist eine Philosophie des Luxus: Kostet etwas genug, lässt es sich gut verkaufen.»
Zino Davidoff
russ.-schweiz. Zigarrenfabrikant (1906–1994)

Lieber Investor,

Die Aktienmärkte schwanken stark wie nie. Tagesgewinne von 7% im S&P 500 wie am Montag entlocken mir nur noch ein leichtes Kopfschütteln. Gleichzeitig hält sich eine Anlageklasse unerwartet stabil: Bitcoin. Zumindest im Verhältnis zu den verrückten Kurssprüngen in der Vergangenheit. Ich habe einmal die Volatilität der letzten Monat berechnet. Sie liegt für die Kryptowährung noch um die Hälfte höher als für den US-Index.

Die Sache mit dem Bitcoin

Bitcoin notiert 17% tiefer als vor einem Monat, der S&P 500 12%. Ganz anders, wenn man einen Jahresvergleich macht. Dann hat Bitcoin zwar gut 40% zugelegt (der S&P 500 notiert 8% tiefer) – aber mit der doppelten Volatilität von Aktien. Bedeutet das, dass sich die Kryptowährung als Anlageklasse etabliert und man sie ­getrost ins Portfolio nehmen kann?

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Leser-Kommentare

Markus Fischer 07.04.2020 - 18:42
Meines Erachtens wäre es bei der Helvetia sinnvoller, auf die Dividende zu verzichten, dann könnte man sich auch die Kosten für die Kapitalerhöhung sparen und eine Verwässerung vermeiden. Bei den Großbanken wird an den Dividenden festgehalten um sich nicht noch mehr der Kritik stellen zu müssen, dass die Vergütungen, insbesondere an das Topmanagement, schon seit Jahren viel zu hoch sind… Weiterlesen »