Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 8. Dezember 2018

LinkedIn lässt Tote weiterleben, eine Kampfwahl bei Comet, eine schwedische Lösung für neue Verwaltungsräte, ein neuer Revisor für CS, der SIX'sche Geldregen, und Meyer Burgers Russe.

«Doktor, wenn Sie mich diesen Tequila trinken lassen, dann verspreche ich Ihnen, dass ich zu meiner Beerdigung nicht trinken werde.»
Frida Kahlo
mexikan. Malerin (1907–1954)

Lieber Investor

Als Nicht-Millennial versuche ich ja einigermassen dranzubleiben, was da technologisch so passiert in unserem Leben. Und jüngst habe ich was erlebt, das zeigt: Maschinen sind so intelligent, wie die Menschen sie machen. Konkret geht es um das Business-Netzwerk LinkedIn. Da habe ich einen Kontaktvorschlag erhalten für jemanden, der seit über einem Jahr tot ist. Aber weil die Information nicht bis zu den Algorithmen des Netzwerks gekommen ist, lebt diese Person im Internet weiter. Wahrscheinlich wissen die Angehörigen auch nichts von diesem Profil. So kann es geschehen, dass jedes Jahr diese automatisch generierten Mitteilungen eintreffen, wo es heisst: «Gratulieren Sie X. Y. zum fünfjährigen Jubiläum bei der Firma sowieso.» Schöne neue Welt? Also ich habe mir ewiges Leben anders vorgestellt.

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Leser-Kommentare

Wolf-Stefan Schultz 08.12.2018 - 20:12
Der Wechsel der Revisoren ist sicher sehr positiv zu werten, um eingefahrene Gewohnheiten, die der Governance zuwiderlaufen, auszuschliessen. Den Wechsel des Prüfers sollte man aber auch mit einer Abkuehlzeit für die involvierten Personen verbinden. In grossen Kanton wurde vor geraumer Zeit der Pruefer eines bedeutenden Unternehmens gewechselt und der neue hat die Truppe des Vorgaengers fuer ein beachtliches Handgeld abgeworben.… Weiterlesen »