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Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 8. November 2017

«Ich habe gelernt, dass der Weg des Fortschritts weder kurz noch unbeschwerlich ist.»
Marie Curie
Nobelpreisträgerin für Chemie und Physik (1867 bis 1934)
Die Themen: Verdacht auf Insiderhandel, Euphorie bei Temenos und Komax, Ernüchterung bei Metall Zug und der Schuldenberg von Teva.

Lieber Investor

Das ist eine unangenehme Geschichte gleich für mehrere kotierte Unternehmen: Jürgen Steinemann, Verwaltungsrat des Schokoladeherstellers Barry Callebaut und des Pharmazulieferers Lonza, ist ins Visier der Untersuchungsbehörden in Deutschland geraten. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat bekannt gemacht, gegen Führungspersonal des Handelskonzerns Metro ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und Insiderhandel eingeleitet zu haben.

Medienberichten zufolge ist eine der betroffenen Personen Steinemann als Präsident des Verwaltungsrats (in Deutschland: Aufsichtsrat) von Metro. Konkret lautet der Verdacht, Metro hätte die Konzernaufspaltung in einen Elektronik- und einen Lebensmittelhändler früher als erst am 30. März 2016 ankündigen müssen. Der Verdacht wegen Insiderhandels bezieht sich im Fall Steinemann darauf, dass er laut Pflichtmitteilung am 22. Februar 2016 für gut 1 Mio. € damalige Metro-Aktien gekauft hatte. Das Paket war nach dem Kurssprung um 12% an dem Tag, als die Konzernaufspaltung publik wurde, 172 250 € mehr wert, wie der «Spiegel» vorrechnet.

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