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Der Praktikus vom 9. April 2022

Die Themen: was alles bei AMS Osram irritiert, was Zur Rose Investoren abverlangt, UBS wird es nicht leicht gemacht, wer sich über Buffett freut oder ärgert und ein bedauernswerter Abgang bei Sulzer.

«Vieles wird zusehends schlechter, anderes wegsehends nicht besser.»
Helmut Qualtinger
österr. Schauspieler (1928–1986)

Liebe Investorin, lieber Investor

Die Mannschaft rund um AMS-Osram-CEO Alexander Everke hat den Investoren am Dienstag die neue AMS Osram vorgestellt, die seit der Übernahme von Osram vergangenes Jahr langsam zusammenwächst. Die Aktie hat in der abgelaufenen Woche dennoch 15% verloren. Die Gründe? Der Bau einer Fabrik für moderne Displays für 800 Mio. € ist vielen sauer aufgestossen. Die Bilanz ist durch den Osram-Kauf ohnehin belastet.

Zudem gibt es Verwirrung um die Teile des Lichtspezialisten, die der Chiphersteller noch verkaufen will. Manche Analysten nehmen Devestitionen erst in ihre Modelle auf, wenn die Tinte trocken ist. Ein valabler Ansatz, doch sorgt dies für Verwirrung: CEO Everke selbst geht dieses Jahr von einem Umsatz von 4,2 Mrd. € aus, die Analysten von UBS von 5,2 Mrd., die von Stifel von 4,9, der Konsens von 4,5. Wenn AMS Osram sich nun 4,9 Mrd. € als Ziel für 2024 setzt, steigt der Erlös dann oder stagniert er?

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