Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 9. Mai 2018

Die Themen: die magische Grenze des Zinsniveaus, unbeliebte Ceva, die Banken im Dilemma und die teuren Versicherer.

«Ich habe was gegen Millionäre, aber wenn ich die Chance hätte, einer zu werden, könnte ich für nichts garantieren.»
Mark Twain
amerik. Schriftsteller (1835–1910)

Lieber Investor

Ab welchem Zinsniveau machen Anleihen Aktien Konkurrenz? Diese Frage treibt die Finanzmärkte um, seit die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatspapiere 3% erreicht hat. Als die Zinsen noch viel tiefer lagen, wurde dieses Niveau von vielen als kritisch betrachtet. Nun also sind wir da, und die Aktienmärkte sind (noch) nicht abgestürzt. Einige Experten haben die kritische Schwelle denn auch bereits angehoben.

Auch ich weiss nicht, wo die magische Grenze liegt. Da die präzedenzlose Geldpolitik der letzten zehn Jahre mit ihren Niedrigstzinsen lange der wichtigste Treiber für die Börsen und auch die Wirtschaft war, würde es mich aber schon überraschen, wenn die Renditen auf die Höchst vergangener Zyklen stiegen, zumal ja auch die Verschuldung weiter gewachsen ist. Die Finanzkrise begann, als der zehnjährige Treasury um die 5% abwarf. Was meinen Sie – ab welchem Zinsniveau wird es für die Börsen gefährlich? Sagen Sie’s mir hier.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare